Laut einer Untersuchung des Marktanalysten All Associates Group betragen die Druckkosten in Unternehmen durchschnittlich sechs Prozent des Umsatzes. Dieses Zahl ist natürlich sehr branchenabhängig: Während die Werber über 14 Prozent des Umsatzes fürs Drucken ausgegeben, sind es bei Datendienstleistern zehn Prozent und in der Baubranche knapp 1,6 Prozent. Doch allen Unternehmen ist gemein, dass, vor allem in wirtschaftlich schweren Zeiten, die Suche nach Kostensenkung bzw. -optimierung zur Priorität wird. Alle führenden Gerätehersteller setzen daher derzeit auf Lösungen die ihren Kunden mehr Transparenz bieten und ein
intelligentes Drucker-Management versprechen.
Inhouse-Printing statt Outsourcing
Laut einer aktuellen Studie des Cebr (Centre for Economics and Business Research) werden in Österreich jährlich 1,316 Milliarden Euro für outgesourcte Druckaufträge ausgegeben. Davon können laut Marktforschung jährlich zwischen 199 und 376 Millionen Euro eingespart werden. Cebr schätzt, dass in Österreich 117 Millionen Euro dieser Einsparungen aus der Überführung der aktuell ausgelagerten Druckaufgaben in den Inhouse-Druck kommen könnten.
Genau hier möchte der Druckexperte Oki ansetzen. Das Unterehmen präsentierte kürzlich neue Druckermodelle der C800er-Serie. Diese A3-Farbdruck-Systeme bewerkstelligen auch alle klassischen A4-Formate; konzipiert sind sie aber in erster Linie um hauseigene Broschüren, Werbeflyer, oder Briefpapier zu erstellen. Für ein professionelles Ergebnis soll die kostenlose Software "Template Manager" sorgen. Sie beinhaltet Vorlagen zum einfachen und schnellen Erstellen unterschiedlichster Druckjobs.
Mit diesem neuen Konzept des In-House-Printings verspricht Oki seinen Kunden Kostentransparenz und ein großes Einsparungspotenzial – jene Benefits die vor allem in Krisenzeiten gefragt sind. "Ich glaube nicht, dass irgendjemand für kompletten Stillstand ist. Aber die KMU sind bei Investitionen sensitiver geworden, verlangen nach kostentransparenten Konzepten. Deshalb thematisieren wir auch Inhouse Printing und Output Management. Wenn Sie heute mit einem 3000 Euro A3-Farbprinter Druckaufträge im Wert von 10.000 Euro pro Jahr selbst erledigen können, liegt der Vorteil auf der Hand", meint Karl Hawlik, Managing Director bei Oki Systems Österreich.
Kostenanalyse
Nicht nur das Drucken im eigenen Haus kann Kosten senken. Durch die Optimierung der Outputgeräte und eine detailreiche Analyse der Prozesse, kann jedes Unternehmen die ideale Druck-Lösung finden die den individuellen, branchespezifischen Anforderungen entspricht. Doch damit das erfolgen kann, muss man über den Jetzt-Zustand bescheid wissen. Matthias Kraus, Research Analyst bei IDC in Frankfurt beklagt die Unwissenheit die in den meisten Unternehmen herrscht. Neben Anschaffungs-, Leasing- oder Mietkosten müssen auch folgen Kosten für Verbrauchsmaterialien und der administrative Aufwand für deren Bestellung und Lagerung beachtet werden. Und hier kommt Output-Management zum Tragen. Dieses übernimmt die Erfassung, Verwaltung, Speicherung und Ausgabe aller Dokumentendaten und kann in der Anschaffung relativ teuer werden. Doch die Anbieter versprechen herausragende Ergebnisse: Umfassende Hardware-, Kosten- und Workflowoptimierung nach eingehender Ist-Analyse mit konkreter Voraussage des Einsparungspotenzials für drei bis fünf Jahre, stellt Oki in Aussicht.
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April 2009 / Olivera Stajic
Den gesamten Artikel lesen Sie in der April-Ausgabe des pfm-Magazins.
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Suchbegriffe: Einsparungspotenzial Druckkosten