(Wien, 20.09.2010) Seit Jahren experimentieren Firmen wie Polar, Timex, Garmin oder Nike schon mit Streckenmessung herum, ohne aber je irgendetwas wirklich Brauchbares auf den Markt gebracht zu haben. Fast jeder Läufer interessiert sich für Geschwindigkeit, Distanz und Intensitätsbereich seiner Trainings. RunKeeper ist das ideale Hilfsmittel für Läufer und andere Outdoor Sportler – die App trägt die zurückgelegte Strecke in Maps ein. Kleiner Wermutstropfen: die Pulsmessung fehlt.
App für Outdoor-Sportler
RunKeeper aus dem jeweiligen Store laden, in den Settings Miles auf Kilometer ändern – und schon kann’s losgehen. Der RunKeeper zeigt – bis auf den Puls – alles was ein Läufer wirklich wissen will: Gesamtzeit, Distanz, durchschnittliche und aktuelle Geschwindigkeit und Kalorien, sowie als Balkengrafik die gelaufenen Tempos. Die Geschwindigkeit kann als „Pace“ in min/km anzeigen – das ist der Wert, der Läufer interessiert, oder als Speed in km/h – das ist der Wert, den Radler wohl interessanter finden. Denn man kann verschiedene Aktivitätstypen einstellen wie eben Laufen oder Radfahren, sowie Skifahren, Eislaufen, Mountain Biking, Gehen und einiges mehr. Systemvoraussetzungen: Android oder iPhone.
Hohe Integration
Absolut toll finde ich, dass man sich seine Laufstrecke jederzeit während des Laufs und danach auf Maps ansehen kann. Am Ende wird die Aktivität automatisch auf runkeeper.com hochgeladen, so man sich gleich vom Smartphone aus einen Account eingerichtet hat. Hier bekommt man dann alle Daten zu sehen, die Karte mit der Route und sogar – das finde ich extrem nützlich – ein Höhenprofil. Damit bekommt auch der Mountain-Biker oder der Bergwanderer zusätzlich eine sonst kaum zu erhaltende Information. Und das Ganze gibt es noch dazu gratis!
Natürlich kann man seine Aktivitäten direkt aus der App auch gleich der ganzen Welt via Twitter oder Facebook mitteilen. Unter „Fitness Report“ kann man dann auf der Website verschiedene Auswertungen machen. Dass die Pulsmessung fehlt, ist nicht unbedingt ein Nachteil für einen halbwegs geübten Läufer. Man sollte sich ohnehin von Zeit zu Zeit einer Leistungsdiagnostik unterziehen, und dann weiß man genau, welche Geschwindigkeit zu welchem Pulsbereich gehört und trainiert dann eben nach Geschwindigkeit.
Mobiler Koch
„Was soll ich heute kochen?“ Wen hat diese Frage nicht schon geplagt? Eine Billa App für’s iPhone schafft nun Abhilfe auch unterwegs oder direkt beim Shoppen. Die einfachste Methode ist das Zufallsrezept – schütteln des iPhone und die App bringt einen Rezeptvorschlag. Mit dem nächsten Klick kommt die Einkaufsliste, die Punkt für Punkt abgehakt werden kann. Und wer nicht selbst einkaufen ist, schickt diese einfach per Mail an den Freund oder die Freundin.
Photoshop Express
Den Klassiker unter den Bildbearbeitungen gibt es jetzt in einer neuen Version 1.3.1 zum Download für iPhone, iPad und Android. Die mobile Version von Photoshop ist kostenlos und wurde gleichzeitig in Photoshop Express umbenannt. Voraussetzung dafür ist mindestens iOS 3.0 beziehungsweise Android 1.5.
Verbessert wurden vor allem das User Interface und die Performance. Aktualisierte Symbole und Grafikelemente vereinfachen Navigation und Bedienung im Editor. Zudem hat Adobe einige Fehler beseitigt. Die App bietet die bekannten Funktionen, also Schneiden, Drehen, Spiegeln, Ändern von Schärfe, Farbe, Kontrast und so weiter. Auch eine „Rückgängig“- und „Wiederholen“-Funktion ist eingebaut, um Eingaben zu korrigieren oder Arbeitsschritte erneut auszuführen. Die Bedienung erfolgt mittels Gesten. Mit einer Wischbewegung über den Bildschirm kann man beispielsweise Helligkeit oder Farbwerte einstellen. Auch Filtereffekte stehen zur Auswahl. Die Anzeige ist im Hoch- und Querformat möglich. Die Fotos können außerdem auf Photoshop.com hochgeladen werden, sofern man sich einen Account einrichtet. Uploads auf Facebook und Twitpic werden ebenfalls direkt unterstützt.
Der Gutschein im Smartphone
Eine App der US-Firma CardStar ermöglicht das Einscannen von Gutscheinen. Wir haben sie bei Merkur getestet. Seit neuesten erhält man bei Merkur auf der Rechnung immer wieder Gutscheine mit ausgedruckt. Zum Beispiel für Schokobananen, Teigwaren oder „Ja Natürlich“-Schinken. Selbst bei nur acht eingekauften Artikel, ist die Rechnung samt Gutschein gefühlte 70 Zentimeter lang. Wo also aufheben, damit man sie sicher bei dem Einkauf dabei hat, bei dem man sie brauchen könnte?
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September 2010 / Peter F. Mayer
Den gesamten Artikel lesen Sie in der September-Ausgabe des pfm-Magazins.
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